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Mandanten Rundschreiben Oktober 2016
Freitag, 23. Juni 2017

Themen: Einigung bei der Erbschaftsteuer, Bonuszahlungen der Krankenkasse, Kindergeld in EU-Fällen, Rückwirkende Rechnungsberechtigung, Verbilligte Überlassung von Wohnraum.

 

Nach langem Tauziehen ist im Vermittlungsausschuss zwischen Bundestag und Bundesrat nun doch eine Einigung über die Reform der Erbschaftsteuer erreicht worden. Damit besteht nun zumindest Klarheit über die gesetzliche Regelungen. Festzustellen ist aber nicht nur, dass das Gesetz an Komplexität weiter deutlich zugenommen hat, sondern auch, dass aus Fachkreisen teilweise ein Zweifel gezogen wird, ob die nun gefundene Neuregelung einer verfassungsrechtlichen Überprüfung standhält. Insoweit wird die weitere Entwicklung abzuwarten sein.

Jedenfalls sollten betroffene Unternehmen nun sorgfältig analysieren, was die Neuregelung für den konkreten Fall bedeutet und wie hierauf ggf. zu reagieren ist. In einer Sonderbeilage zu diesem Mandanten-Rundschreiben stellen wir die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen dar. Die Analyse möglicher Konsequenzen im Einzelfall kann regelmäßig nur unter Zuhilfenahme steuerlichen Rats erfolgen. Unabhängig von geplanten Unternehmens- oder Anteilsübertragungen sollte bei Familienunternehmen grundsätzlich eine Abschätzung der möglichen Steuerbelastung für den Fall eines unvorhersehbaren Erbfalls erfolgen. Der Betrieb und die Unternehmerfamilie müssen für einen solchen Fall gerüstet sein, damit eine durch Steuerzahlungen dann möglicherweise eintretende Liquiditätsbelastung des Lebenswerk des Unternehmers nicht in Gefahr bringt.

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